Alterszentrum Herti: Fit für die Zukunft

 

Das Alterszentrum Herti wurde 1984 eröffnet; es ist also bereits eine «ältere Dame». Damit das Zentrum am Markt bestehen kann, sind nun verschiedene Sanierungsmassnahmen nötig. Im Zuge dieser Modernisierung wird das Alterszentrum Herti zudem um zwei Stockwerke aufgestockt: In den obersten Stockwerken entsteht ein neuartiges Angebot für betreutes Wohnen im Alter.

 

In den vergangenen 10 Jahren wurden verschiedene Bereiche des Alterszentrums Herti saniert. Um jedoch weiterhin als attraktives, modernes Alterszentrum am Markt bestehen zu können, sind weitergehende Sanierungen nötig. Dank der nach wie vor sehr guten Grundstruktur und Bausubstanz des Gebäudes ist es möglich, das Herti mit den geplanten Sanierungsmassnahmen wieder fit für die Zukunft zu machen. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im Frühjahr 2021 und dauern bis Mitte 2022, die einzelnen Stockwerke werden dabei sukzessive saniert. Der laufende Betrieb ist während der ganzen Bauzeit sichergestellt, und die Immissionen für die Bewohnenden und die Mitarbeitenden werden so gering wie möglich gehalten.

 

Die sowieso nötigen baulichen Massnahmen wird die Stiftung Alterszentren Zug, Betreiberin des Alterszentrums Herti sowie der Alterszentren Frauensteinmatt und Neustadt, nutzen, um das Herti auch in anderer Hinsicht fit für die Zukunft zu machen: Die Nachfrage nach Angeboten, in denen ältere Menschen mit tieferem Pflege- und Betreuungsbedarf in ihren eigenen vier Wänden gepflegt werden können, wird immer grösser. Ein entsprechendes Angebot fehlt in der Stadt Zug jedoch gänzlich. Zwar gibt es mehrere Angebote mit Alterswohnungen; was jedoch fehlt, ist ein Wohnangebot, bei dem rund um die Uhr eine Pflegefachperson innert Minuten verfügbar ist. Das Alterszentrum Herti wird deshalb um zwei Stockwerke aufgestockt – analog zu den benachbarten Alterswohnungen der Korporation Zug. In den drei obersten Stockwerken des Zentrums entstehen so 25 Wohnungen für betreutes Wohnen mit Pflegedienstleistungen und Aktivierungsangeboten. Der Zeitpunkt der Aufstockung ist wegen hängiger Einsprachen gegen den Bebauungsplan noch offen.

 

Dieses neuartige Angebot schliesst in der Stadt Zug die Lücke zwischen dem ambulanten Angebot der Spitex und der stationären Pflege in einem Pflegeheim. Die Stiftung Alterszentren Zug entsprechen mit dem neuen Angebot dem Wunsch vieler älterer Menschen mit geringem Pflegebedarf, möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben zu können. Dank der Modernisierung des Pflegezentrums und dem neuen Angebot des betreuten Wohnens wird das Alterszentrum Herti für die Zukunft gerüstet sein – als modernes Kompetenzzentrum für das Wohnen und die Pflege im Alter.

 

Visualisierung: Alterszentrenum Herti nach der Sanierung

Flyer Sanierung Herti 

Zukunft Herti Medienmitteilung